Celemony Video-Tutorials

Technical Guidelines

 

Die Arbeitsprobe

Bitte schicken Sie uns als Arbeitsprobe einen ca. zweiminütigen Film, in dem Sie einen Aspekt Ihrer Wahl zur Arbeit mit Melodyne beschreiben. Was Optik und Stil angeht, orientieren Sie sich bitte an den bestehenden Filmen auf unserer Webseite.

 

Anhand Ihrer Arbeitsprobe wollen wir einen ersten Eindruck Ihrer Arbeitsweise gewinnen. Auch wenn diese Arbeitsprobe nicht in einem späteren Schritt zu einem „richtigen“ Film werden muss, finden Sie hier bereits die technischen und optischen Richtlinien für die finalen Filme. Möglicherweise erspart Ihnen das beim Erstellen der Arbeitsprobe das mühsame „Herauslesen“ bestimmter Aspekte aus den Filmen unserer Webseite.

 

Abgabeformat der Arbeitsprobe:

Quicktime, H.264, 25 fps, 1280 x 720 px, AAC.

 

 

Die finalen Filme

 

Musik

Sie erstellen Audio-Projekte in Ihrer favorisierten DAW. Wir unterstützen zurzeit: Pro Tools / Cubase / Nuendo / Logic / Live / Sonar / Studio One / Digital Performer.

Die Musik des Films erstellen Sie selbst. Dabei müssen die Nutzungsrechte bei Ihnen liegen und Urheberrechte, die evtl. bei anderen Personen liegen, sollten Sie angeben können.

Bei Ihrer Arbeitsprobe achten Sie sicherlich darauf, dass Musik und Sprache in geeignetem Verhältnis gemischt sind. In den „richtigen“ Filmen müssen Sie Musik und Sprache auf getrennten Spuren halten, denn die Sprache wird von uns später ersetzt (s. u.). Einige unserer Autoren bevorzugen es, die Musikmischung in einer DAW auszuführen und nicht in Final Cut. Legen Sie aber in jedem Fall einen Stereomix der Musik neben die Sprach-Spur ins Final-Cut-Projekt.

 

Sprache

Bitte sprechen Sie Ihr Video in Ihrer Muttersprache – deutsch oder englisch. Ihre Texte werden in einem späteren Schritt von unserem Sprecher nachvertont und von uns in das Final-Cut-Projekt eingebaut. Stellen Sie also sicher, dass Ihre Sprache im Final-Cut-Projekt auf eigener Tonspur ist und nicht etwa bereits in die Musik gemischt wurde.

 

Texttafeln und Grafiken

Die Filme werden im Intro und Outro, ggfs. auch zwischendurch, mit Grafiken und Text versehen. Diese Aufgabe übernehmen wir in der Postproduktion. Damit Sie aber beim Herstellen des Films ein Gefühl für Längen entwickeln, arbeiten Sie bitte mit provisorischen Tafeln für Intro und Outro. Unterlegen Sie diese Anfangs- und End-Tafeln mit Musik, die dem im Film verwendeten Material entspricht bzw. dazu passt. Die Länge des Intros richtet sich nach Ihrer Musik und liegt möglichst zwischen 6 und 8 Sekunden. Das Outro sollte ca. 8 bis 10 Sekunden lang sein. Zwischentafeln setzen Sie nur dann ein, wenn Ihr Film sozusagen in Kapitel unterteilt ist oder wenn eine Zusammenfassung in Bullet-Points („in diesem Film haben Sie gelernt, wie man ...“) sinnvoll erscheint.

 

Größe und Zoom: Bitte bedenken Sie, dass unsere Filme in zwei Größen, 720p und 360p, geschaut werden können. Diese Endformate leiten wir von einem Film ab, den unsere Filmer in 1280 x 720 px herstellen. Achten Sie daher bei den in Melodyne und in Final Cut gewählten Zoomstufen darauf, dass der Film in 360p-Ansicht noch „lesbar“ ist (Menüs und Blob-Details dürfen nicht zu klein sein), ohne aber in 720p zu grob-pixelig zu sein.

 

Lupen: Um Details deutlicher zu machen, arbeiten Sie entweder mit variablen Zoom-Fahrten oder mit Hervorhebung per Lupen-Effekt. Solche Lupen realisieren Sie in Final Cut (Filter „Fläche maskieren“, s. Screenshot). Nutzen Sie nicht die Lupe von Screenflow, denn diese ist vergleichsweise unflexibel.




Klicken zum Vergrößern



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Klicks und Doppelklicks: Wann immer es für das Verständnis sinnvoll scheint, heben Sie Klick- oder Doppelklick-Aktionen optisch hervor. Für die Arbeitsprobe machen Sie sich hier bitte noch keine besondere Mühe. In späteren Filmen nutzen Sie dann spezielle, von uns bereitgestellte Final-Cut-Templates, um Maus-Aktionen optisch hervorzuheben.

 

Format der Melodyne-Ansicht: Wenn Sie Melodyne in der Totalen zeigen (also dann, wenn Sie nicht in Details hinein gezoomt haben), sollte das Plugin-Fenster genau formatfüllend sein. Vermeiden Sie es, einige Pixel am Rand des Melodyne-Fensters abgeschnitten zu haben oder um Melodyne herum noch einige Pixel der DAW stehen zu lassen (es sei denn, dass die Ansicht von DAW-Details inhaltlich gewünscht ist). Für Ihre Arbeitsprobe reicht es, wenn Sie dies „auf die Schnelle“ realisieren, z. B. durch Aufziehen eines entsprechenden Orientierungsrahmens mit Tools wie Skitch. Für die spätere Produktion richtiger Filme geben wie Ihnen dazu Tools an die Hand, die eine pixel-genaue Einstellung der Fenstergröße direkt in Melodyne erlauben.

 

Eingestellte Sprache: Wählen Sie in Melodyne, DAW und (falls es im Film zu sehen ist) dem OS immer die englische Sprache. Bedenken Sie: Der gesprochene Text wird später immer englisch sein. Dann sollen Sprache und Bild natürlich zusammen passen.

 

Keycommands: Auch wenn Sie in der Praxis viele Funktionen schnell per Tastatur-Shortcut ausführen würden (Undo, Blobselektion usw.), nutzen Sie im Video bitte immer die entsprechende Menüfunktion. Andernfalls versteht der Betrachter nicht, was Sie gerade gemacht haben. Ausnahme: Ihr Thema ist explizit die Funktionalität der Keycommands. Dann heben Sie diese durch grafische Texteinblendung (z. B. „Win: Ctrl-Z, Mac: cmd-Z“) hervor.

 

Schnitte: Im Idealfall werden Bildschirm-Sequenzen in einem Take gefilmt. Das haut nicht immer hin. Typische Probleme und Lösungen sind:

1. Die Sequenz geht zu schnell und Sie müssen Platz für den per Off-Voice gesprochenen Text schaffen: Dies erreichen Sie durch das Einfügen von Standbildern in Final Cut (Modifizieren > Standbild erzeugen).

2. Die Sequenz hat Längen und Sie wollen die Sache beschleunigen: Schneiden Sie Passagen raus, achten Sie dabei aber darauf, dass der Mauszeiger nicht an der Schnittstelle springt. Achten Sie ebenfalls darauf, dass Zoom- und Scroll-Stufen sowie farbige Hervorhebungen (Blob-Selektion, hervorgehobenes Werkzeug etc.) nicht an der Schnittstelle verspringen. Dies klappt gut bei Szenen, die bei gestopptem Playback gefilmt werden. Wenn aber gerade das Playback läuft, haben Sie nur eine Chance auf einen Schnitt, wenn Sie eine komplette Cycle-Länge schneiden, denn andernfalls würden der Playback-Cursor und natürlich auch die Musik holpern.

3. Sie müssen eine Passage reparieren, also neu ansetzen und später zwei Takes kombinieren: Vermeiden Sie auch hier Sprünge von Mauszeiger, Zoom- oder Scroll-Stufe etc. Und setzen Sie sie für die Reparatur-Takes an der musikalisch richtigen Stelle an.

 

Blenden: Blenden Sie immer gegen weiß. Bitte keine anderen Effekte wie Umblättern, Strudel oder ähnliches! Setzen Sie Blenden möglichst nicht zur Reparatur von Takes ein (dort gehen Sie – s. o. – eher mit „unsichtbaren“ Schnitten vor). Nutzen Sie Blenden aber gerne dazu Zeitsprünge auszuführen. Beispiel: Sie führen an einem Blob eine Reihe Aktionen aus, dann heißt es im Text sinngemäß: „Wenn Sie auf diese Weise auch an anderer Stelle verfahren, könnte Ihre Vocal-Spur anschließend so aussehen”. Bedenken Sie: In Ihrem Film müssen Sie nicht unter Beweis stellen, dass etwas genau so geht wie beschrieben. Ihr Film dient vielmehr dazu, dem User eine Idee zu vermitteln („Das möchte ich auch mal ausprobieren.“) und dabei das Arbeitsprinzip zu zeigen („Alles klar. Jetzt weiß ich, was ich machen muss.“). Zeitsprünge sind daher völlig legitim, müssen aber im Text entsprechend moderiert werden.

 

 

Abgabeformat der finalen Filme

Wenn wir Ihnen den Auftrag zur Filmherstellung erteilt haben, wünschen wir uns als Ergebnis Ihrer Arbeit die Abgabe folgender Dateien:

 

Final Cut Projekt

Arbeiten Sie bitte in Final Cut Pro 7.x. Ihre Projektgröße ist 1280 x 720 px, Codec: Apple Intermediate 720p30. Schicken Sie uns nach Fertigstellung das gesamte Final-Cut-Projekt, das Sie zuvor per Ablage > Medienmanager zusammenfassen.

 

DAW-Projekt

Geben Sie auch hier das komplette Projekt ab, inklusive der Melodyne-Transfers. Andere Plugins außer Melodyne bitte bouncen, sofern diese Plugins nicht zum Standardumfang der DAW gehören. Ggf. wollen wir später bestimmte Passagen neu drehen, z. B. um den Film aktuell zu halten, wenn sich die Melodyne-GUI mit einem Update geändert hat. Dazu müssen wir sicherstellen, dass alle Daten für eine spätere Bearbeitung bei uns liegen.

 

Screenflow

Sie filmen Ihren Bildschirm in Screenflow und exportieren von dort (ebenfalls in Apple Intermediate 720p30) zu Final Cut. Dort werden die Filmsequenzen später mit dem gesamten Projekt exportiert. Ihre Original-Screenflow-Projekte benötigen wir also nicht.

 

Texttafeln

Diese erstellen Sie nur provisorisch (s. o.), am besten in Final Cut, sie sind dann Bestandteil des Projekts und müssen nicht gesondert weitergegeben werden.

 

Skript

Sie sprechen eine Pilotspur. Später ersetzen wir Ihre Stimme durch unsere Aufnahmen (s. o.). Schicken Sie uns dafür unbedingt Ihr Skript als txt-Datei.

 

 

Noch Fragen?

Sollten Sie noch Fragen zu der Stellenausschreibung oder zu den technischen Richtlinien haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an unseren Kollegen Tom Bratka.

 

 

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