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Capstan

Schluss mit Gleichlaufschwankungen

 

Seit über 100 Jahren wird Musik auf mechanischen Medien aufgenommen und seit über 100 Jahren gibt es ein Problem damit: die Gleichlaufschwankung. Wer kennt nicht das Eiern und Leiern, das Wackeln und Ziehen? Mechanische Probleme, entstanden durch defekte Maschinen oder verklebte Bänder, durch Alterung oder falsche Lagerung. Und – Gleichlaufschwankungen waren bisher meist irreparabel.

 

Zahllose Aufnahmen namhafter Orchester, Bigbands und Rockgruppen schlummern tief in den Archiven, doch sie sind wegen eben dieser Gleichlaufschwankungen schlicht unbrauchbar. Das Band ist wertlos, die Aufnahme für die Nachwelt verloren. Bis jetzt.

 

Denn mit Capstan entfernt erstmals ein Programm Gleichlaufschwankungen aus Musikaufnahmen. Egal ob von Band oder CompactCassette, Wachs, Schellack oder Vinyl. Capstan erkennt die Gleichlaufschwankungen aus dem Musikmaterial selbst, das Medium spielt dabei keine Rolle. Damit ist Capstan Lösungen wie dem Auslesen der Vormagnetisierung (Bias) klar überlegen, denn Capstan funktioniert auch, wenn ein Band schon mehrfach umkopiert oder nur mit niedriger Auflösung digitalisiert wurde.

 

Der Capstan-Algorithmus erkennt dank musikalischer Intelligenz sowohl feinste Gleichlaufschwankungen als auch kontinuierliche Geschwindigkeitsänderungen innerhalb des Musikmaterials und ermöglicht eine detaillierte Bearbeitung bis hin zum manuellen Einzeichnen. Er basiert auf der patentierten DNA-Direct-Note-Access-Erkennung, bekannt von dem Programm Melodyne, das weltweit in allen großen Studios zur Bearbeitung von Tonhöhe und Timing eingesetzt wird.

 

Während das exakte Erkennen der Schwankungen die eigentliche technische Revolution darstellt, ist das tatsächliche Reparieren der Aufnahme leicht: Das Musikmaterial wird einfach mit entgegengesetzter Geschwindigkeitskurve ausgelesen. Schlichter Varispeed, garantiert ohne Artefakte.

 


„In der Capstan-Testphase haben wir schon einen ersten musikalischen Schatz gehoben“, erzählt Capstan-Produktspezialist Mathis Nitschke. „Wilhelm Furtwängler dirigierte im Jahr 1954 Beethovens 9. Sinfonie. Die Interpretation gilt auch heute noch als perfekt, das Band ist es aber leider nicht mehr: Schlimme Gleichlaufschwankungen bis hin zu einem kurzen Bandstopp störten bisher den Genuss. Dank Capstan wird nun die restaurierte Version auf den Markt kommen.“

 

Capstan arbeitet hardware-unabhängig, läuft stand-alone unter handelsüblichen 64-Bit-Betriebssystemen (Windows oder Mac OS) und verarbeitet alle gängigen Audioformate. Die aus einer Mono- oder Stereodatei gewonnenen Korrekturinformationen können auf beliebig viele weitere Dateien übertragen werden, dadurch ist das Entfernen identischer Gleichlaufschwankungen auch aus mehrkanaligen oder mehrspurigen Aufnahmen möglich.

 

Capstan kostet 3.790 €. Alternativ kann Capstan durch eine zeitbefristete iLok-Lizenz für 5 Tage zum Preis von 199 € gemietet werden. Das Mietmodell macht Capstan auch für kleinere Studios und Hobby-Anwender erschwinglich – etwa, um liebgewonnene Schätze aus dem Proberaum und alten Heimstudio-Zeiten zu restaurieren und für die Nachwelt zu erhalten.

 

Systemvoraussetzungen

Intel Mac, OS X 10.5.8 oder später, 4 GB RAM oder mehr, iLok-Dongle

Win7/64, 4 GB RAM oder mehr, iLok-Dongle

 

 

Lesen Sie auch das Capstan-Interview mit Peter Neubäcker


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Capstan-Downloads

Demo-Version

Handbuch (Englisch)

Testberichte




Nun auch für mehrkanalige und mehrspurige Aufnahmen. Und mit einer Mietoption, um günstig Ihre alten Heimstudio- und Proberaum-Schätze zu restaurieren!




Peter Neubäcker über seine neue Erfindung Capstan.

Zum Interview

 




Hier eine Liste von Studios, die Capstan in Gebrauch haben. Mehr




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