Intro   |   1   |   2   |   3   |   Interview   |   Q & A   |   Medien


Der Baustoff Audio und die neue Freiheit

Glücklicherweise besteht das Musikmachen nicht nur aus der Korrektur von Fehlern. Gut zu wissen, dass Sie etwas korrigieren können. Aber wenn es erledigt ist, warten höhere, kreativere Aufgaben.

 


Da Direct Note Access das Ändern der Harmonien in den Aufnahmen ermöglicht, werden Sie gleichsam direkt in die DNA Ihres Audiomaterials eingreifen können. Nehmen Sie doch einfach eine beliebige Gitarrenspur, transponieren Sie sie in enger Lage von C-Moll nach Fis-Dur und bauen Sie sie in Ihren aktuellen Song ein. Tempo und Timing sind selbstverständlich auch bei mehrstimmigem Material variabel. Sie können die Noten eines Akkords also nicht nur in der Tonhöhe, sondern auch in der Zeit verschieben. Sie werden kaum glauben, wie flexibel Ihr Audiomaterial mit Direct Note Access werden kann.

 

Mit den gewohnten Melodyne-Werkzeugen können Tonhöhe sowie Zeitposition und Dauer, Vibrato, Tonhöhen-Drift, Formantlage und Lautstärke der Noten verändert werden. Das gibt Ihnen unerhörte Freiheiten beim Formen neuer akustischer Realitäten: Sie können einzelne Noten in einem Akkord lauter oder leiser machen oder Sie durch Verschiebung der Formanten klanglich färben. Sie können eine Marimba-Note kopieren und mit dieser die Noten in einem Klavierakkord ersetzen: Die Musik bleibt gleich, der Klang ist ein anderer. Und stellen Sie sich vor, welche Aufwertung Ihre Sample-Librarys durch Direct Note Access erfahren: Sie sind nicht mehr darauf angewiesen, ein harmonisch passendes Sample zu finden, sondern können Samples nach klanglichen, rhythmischen oder musikalischen Gesichtspunkten für Ihren Song auswählen – und die Harmonien im Sample dann völlig frei gestalten.

 


DNA-Interview mit Peter Neubäcker

 

 

Intro   |   1   |   2   |   3   |   Interview   |   Q & A   |   Medien