Melodyne in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Die renommierte Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) veröffentlichte in ihrer Ausgabe vom 11. September 2012 einen halbseitigen Artikel über Melodyne.
Unter dem Titel „Britneys beste Freundin“ beschreibt Autor Jonas Hermann zunächst, dass Melodyne weltweit von unzähligen Produzenten und Musikern eingesetzt wird. „Melodyne erlaubt nämlich Klangänderungen, die lange Zeit als utopisch galten.“ Melodyne sei nicht nur Reparaturwerkzeug, sondern auch Stilmittel. Viele Produzenten „modellieren den Gesang perfekt, sie drechseln am Klangcharakter und zurren das Timing nach. Selbst das Vibrato lässt sich mit Melodyne modifizieren oder aus der Aufnahme herausbrechen.“
Auch die revolutionäre Technologie DNA Direct Note Access findet in dem Artikel Erwähnung: „Erstaunlicher ist jedoch die Fähigkeit des Programms, eine polyphone Aufnahme wieder in Einzeltöne zu spalten. Das Potential von Melodyne reicht damit von der Fehlerkorrektur bis zur Erschaffung eines neuen Musikstücks. So kann man etwa einen Fehlgriff auf dem Klavier reparieren oder eine Gitarre digital nachstimmen, wenn die Aufnahme längst abgeschlossen ist.“
Natürlich gebe es auch kritische Stimmen, die um die Authentizität einer Aufnahme fürchteten, doch die Mehrheit der Musiker sei von Melodyne angetan. Mittlerweile sei es „nicht unüblich, selbst bei erfahrenen Sängern Melodyne anzuwenden. So kann man sich ganz auf die Interpretation konzentrieren, ohne ständig an der Intonation zu hängen. Daher schwärmte Peter Gabriel von einer ‘wundervollen Software’, während Ultravox-Sänger Midge Ure anerkennend meinte: ‘Melodyne ist keine Software – das ist schwarze Magie.’“
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